< Zurück Tadellose Organisation und abwechslungsreiche Gestaltung der Reise

Teilnehmer: Marisa D’Elia Vetterli und Christian Vetterli
Zeitraum: 28. Februar – 10. März 2016 (11 Tage)
Reiseroute: Hanoi – Ninh Binh – Hue – Hoi An – Saigon – Mekong Delta

*********************************************************************

Wir haben unsere Reise durch Vietnam ausserordentlich genossen. Es waren sehr schöne Ferien. Alle Hotels haben uns sehr gut gefallen und die drei Guides mit den Fahrern waren stets pünktlich und gut vorbereitet. Alle drei haben uns gut betreut, waren freundlich und konnten uns viel erzählen. Die Englischkenntnisse waren erwartungsgemäss bei allen drei Guides gleich gut. Der erste Guide, Luan, sprach gut Englisch und ein begeisterter Fremdenführer. Der zweite Guide, Tuyen, war weniger gesprächig, kannte sich aber ebenfalls gut aus. Zum Schluss wurden wir von Samy betreut. Sie war sehr gesprächig und erzählte immer wieder spannende kleine Geschichten. Wir haben uns bei ihr sehr wohl gefühlt.

Die Restaurants waren sehr gut ausgewählt und die Menüs waren sehr schmackhaft. Überhaupt können wir sagen, dass uns das vietnamesische Essen gut geschmeckt hat. In Hoi An möchten wir Streetsinternational (17 Le Loi St.) weiterempfehlen. Dieses Restaurant bietet Jugendlichen eine Ausbildung an und verwöhnt die Gäste mit leckerem Essen.

Günstig war, dass wir die Reise im kühleren Norden begonnen haben, so konnten wir uns aus der kalten Schweiz kommend gut anklimatisieren. Weiter denken wir auch, dass die Reise von Norden nach Süden einhergeht mit einer stetigen Steigerung: „Vietnam wird Richtung Süden schöner und lebensfreudiger“, aber das ist nur ein persönlicher Eindruck.

Hanoi machte einen etwas bedrückenden Eindruck, was vermutlich der anfangs noch regnerischen Witterung zuzuschreiben ist. Wir hatten den Eindruck das „Onkel Ho“ immer noch über der ganzen Stadt schwebt und über die Vietnamesen wacht. Der Ausflug nach Ninh Binh war eine gute Alternative zur Halong Bay und das Emeralda Resort lohnt auch eine zweite Übernachtung, wenn man einen Ruhetag einschalten möchte. Eine Ruderrundfahrt würde wohl genügen. Die erste war kurz und ruhig, die zweite dauerte viel länger und die Zwischenstopps bei den Tempeln sprechen wohl eher die lokalen Touristen an. Insgesamt aber eine besinnliche Tour in einer noch recht unberührten Landschaft.

In Hue hat uns die alte Zitadelle beeindruckt, und das eine Mittagessen war wirklich sehr fein. Der Ausflug zum Grab von Khai Dinh war wirklich lohnenswert. Die kurze Bootsfahrt auf dem Parfümfluss eine willkommene Abwechslung zum hektischen Treiben auf den Strassen.

Der Transfer nach Hoi An über den Wolkenpass war interessant und der Pass machte seinem Namen alle Ehre: Wir sahen praktisch kaum die Hand vor den Augen, als wir auf der Passhöhe ankamen. In Südvietnam wurde das Wetter dann schlagartig wärmer. Die grossen Beach Resorts am Strand von Da Nang zeugen vom boomenden Tourismus. Hoi An bot ein quirliges Treiben mit vielen Läden und Besuchern. Besonders am Abend war stellenweise kaum ein Durchkommen. Das etwas ausserhalb gelegene Hotel war eine gute Wahl, da ziemlich ruhig.

Saigon war in erster Linie eine grosse Stadt, wie wir sie auch schon von anderen Orten in Südostasien kannten. Die Menge an Scootern war nicht zu überbieten. Ein Tag mehr zur freien Verfügung hätte uns gefallen. Der Ausflug an den Mekong war wunderschön und das Eintauchen in die zahlreichen Flussarme hat uns beeindruckt. Kaum zu glauben, wo man überall Siedlungen findet.

Alles in allem können wir Ihnen ein Kränzchen winden für die tadellose Organisation und die gute und abwechslungsreiche Gestaltung der Reise. Wir hätten es auch noch länger ausgehalten, aber eigentlich müssen wir wieder einmal nach Vietnam kommen und andere Gegenden erleben, allenfalls kombiniert mit einigen Tagen an einem der schönen Strände.

Wir werden Ihre Adresse an unsere Freunde weiterempfehlen und Sie natürlich bei einer nächsten Reise nach Vietnam wieder berücksichtigen.